Wenn sich Teile der Exekutive zu Mittätern machen

Für, unter der NS-Herrschaft, ermordeten Zwangsarbeiter fand heute in Berlin-Marzahn eine Gedenkveranstaltung statt, an der auch die Mitglieder mehrer Parteien, darunter auch die AfD, teilnahmen.

Aufgrund der Teilnahme dieser Partei, in der Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus beinahe zur Tagesordnung gehören, rief das Bündnis „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)“ zu einer Gegendemonstration auf. Während die Teilnehmer dieser Gegenproteste, darunter Angehörige der ermordeten Opfer vor dem Friedhofseingang warten mussten, geleiteten Polizeibeamte die Teilnehmer der AfD still und heimlich durch einen Nebeneingang auf das Friedhofsgelände.

Die Veranstaltung begann mit etwa 15 Minuten Verspätung. Doch auch zu diesem Zeitpunkt, wurden Gegenprotestler, die zur Stele gelangen wollten, zurückgedrängt.

Immer wieder versuchten Gegendemonstranten, bis zur Stele vorzudringen. Beamte der Polizei verhinderten dies vehement und zwangen dabei auch nach eigener Auskunft Angehörige und Hinterbliebene von Holocaust-Opfern zur Umkehr.https://m.tagesspiegel.de/berlin/wegen-teilnahme-der-afd-tumulte-bei-gedenkveranstaltung-fuer-ns-opfer/25472444.html?utm_referrer=http%3A%2F%2Fm.facebook.com

Diese Reaktion ist vielleicht noch nachvollziehbar. Dass jedoch Angehörige der Opfer, durch die Exekutive, daran gehindert wurden, der Toten zu gedenken, ist unentschuldbar.

Die Polizeibeamten haben hier zu 100% versagt, auf die Gräber der Toten gepisst und die grausam ermordeten Menschen und ihre Angehörigen verhöhnt.                              Konsequenzen werden hier wohl keine folgen. Doch die Beamten, die hier heute im Einsatz waren, haben aktiv daran mitgewirkt, dass der Diskurs wieder ein Stück nach rechts verschoben wurde und Erinnerung und Gedenken an die Opfer der Shoa relativiert werden.

Über die Demonstranten sagte Gunnar-Norbert Lindemann (das ist der, der gerne in die Ukraine reist und dort die Dienste von Billigprostituierten in Anspruch nimmt – ein echtes misogynes Goldstück also), dass diese auf den Gräbern der Toten herumgetrampelt hätten. Ein weiterer AfD-Abgeordneter bezeichnete die Gegenprotestler, darunter wie erwähnt, Angehörige der Opfer, als Ratten. Ein Begriff, direkt aus der NS-Terminologie, mit der man sich in der AfD bestens auskennt und an deren Wortschatz man sich bewusst bedient.

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Eine Verhöhnung der Opfer des Holocaust

Für, unter der NS-Herrschaft, ermordeten Zwangsarbeiter fand heute in Berlin-Marzahn eine Gedenkveranstaltung statt, an der auch die Mitglieder mehrer Parteien, darunter auch die AfD, teilnahmen.

Aufgrund der Teilnahme dieser Partei, in der Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus beinahe zur Tagesordnung gehören, rief das Bündnis „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)“ zu einer Gegendemonstration auf. Während die Teilnehmer dieser Gegenproteste, darunter Angehörige der ermordeten Opfer vor dem Friedhofseingang warten mussten, geleiteten Polizeibeamte die Teilnehmer der AfD still und heimlich durch einen Nebeneingang auf das Friedhofsgelände.

Die Veranstaltung begann mit etwa 15 Minuten Verspätung. Doch auch zu diesem Zeitpunkt, wurden Gegenprotestler, die zur Stele gelangen wollten, zurückgedrängt.

Immer wieder versuchten Gegendemonstranten, bis zur Stele vorzudringen. Beamte der Polizei verhinderten dies vehement und zwangen dabei auch nach eigener Auskunft Angehörige und Hinterbliebene von Holocaust-Opfern zur Umkehr.https://m.tagesspiegel.de/berlin/wegen-teilnahme-der-afd-tumulte-bei-gedenkveranstaltung-fuer-ns-opfer/25472444.html?utm_referrer=http%3A%2F%2Fm.facebook.com

Diese Reaktion ist vielleicht noch nachvollziehbar. Dass jedoch Angehörige der Opfer, durch die Exekutive, daran gehindert wurden, der Toten zu gedenken, ist unentschuldbar.

Die Polizeibeamten haben hier zu 100% versagt, auf die Gräber der Toten gepisst und die grausam ermordeten Menschen und ihre Angehörigen verhöhnt.

Über die Demonstranten sagte Gunnar-Norbert Lindemann (das ist der, der gerne in die Ukraine reist und dort die Dienste von Billigprostituierten in Anspruch nimmt – ein echtes misogynes Goldstück also), dass diese auf den Gräbern der Toten herumgetrampelt hätten. Ein weiterer AfD-Abgeordneter bezeichnete die Gegenprotestler, darunter wie erwähnt, Angehörige der Opfer, als Ratten. Ein Begriff, direkt aus der NS-Terminologie, mit der man sich in der AfD bestens auskennt und deren Wortschatz man bewusst verwendet.

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Helau Heil

Seit 2015 scheint es im Karneval verstärkt zum Standart zu gehören, dass man Rassismus als humorige Kritik verkauft. Sei es bei Umzügen oder Umzügen oder bei Umzügen.

So verwundert es nicht, dass Rassismus auch in diesem Jahr zum festen Bestandteil einer zünftigen Karnevalssitzung zu gehören scheint. Zumindest, wenn man zu einer Veranstaltung des „Narrenbundes Süplingen e.V.“ geht.

Haldensleben. Eine Büttenrede in der sachsen-anhaltischen Provinz sorgt für Aufregung. In der Rede auf der Prunksitzung des Narrenbundes in Süplingen war am Samstag in rassistischer Manier von „Negern“ und „Asylanten“ die Rede, wie die Magdeburger „Volksstimme“ berichtet. Statt mit Protest und Widerspruch reagierten die Zuschauer in dem Ortsteil von Haldensleben demnach vor allem mit Klatschen und Johlen.

Die Zeitung veröffentlichte Auszüge aus der Büttenrede. Der Redner habe etwa über die Inschrift auf dem Berliner Reichstagsgebäude gesprochen. „Dem deutschen Volke steht da. Nordafrika gehört nicht mehr zu Deutschland. Das haben wir verloren“, sagte er demnach. „Trifft ein Asylant eine Fee“, habe ein weiterer „Witz“ begonnen. „Die Fee sagt, du hast drei Wünsche frei. Sagt der Asylant: Als erstes wünsche ich mir Geld. Viel Geld für mich, meine vier Frauen und meine 20 Kinder. Die Fee schaut ins deutsche Gesetzbuch und sagt: Kein Problem, bekommst du. Und schwupps war Geld da.

Quelle: https://www.rnd.de/politik/rassistische-buttenrede-linken-politikerin-fordert-konsequenzen-S7AC6QWSOFDYXAQH4YOIKBT4HM.html?fbclid=IwAR3AvDTdmsyFB42P5JIdetDq9fIPQ4XmO1nPBmftpcfr7ZGQLSqAj6tgVtE

Normalerweise werden solche Sitzungen geprobt und in der Regel ist bei diesen Proben doch immer mindestens ein Vereinsmitglied, in der Regel ein Pöstchenjäger, anwesend. Umso erbärmlicher ist es, dass Vorträge mit eindeutig rassistischem Inhalt, ohne Probleme durchgewunken werden. Apropos winken: ob beim Vorstand, während der Probe der rechte Arme unten blieb oder von der linken Hand daran gehindert werden musste, bleibt mit Sicherheit Vereinsinterna.

Der Spaßvogel dieser „lustigen“ Büttenrede heißt übrigens Brauns. Ob dieser „telling name“ ein Pseudonym oder tatsächlicher Familienname ist, ich weiß es nicht. Was man jedoch sagen kann ist, dass sich solche Inhalte auch auf den Sitzungen ab 1933 bis kurz vor der Ankunft von Sir Arthur Harris, großer Beliebtheit erfreuten.

Man kann den braunen Schellenclowns Süplingen e.V., auf der FB-Seite übrigens ein fröhliches Feedback in den Kommentaren hinterlassen: https://www.facebook.com/SNBhellau/?hc_location=ufi Bitte nicht beleidigend, sondern humorvoll. Es ist Karneval, also werden sie wohl einen Spaß verstehen.

Edit: Der Narrenclub Süplingen e.V. scheint Kritik gegenüber nicht gerade aufgeschlossen. Zumindest wurden diesbezügliche Kommentare stillschweigend gelöscht.

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Alltag in der AfD

Die AfD im Stadtrat Köln, setzte heute Morgen folgenden holocaustrelativierenden und geschichtsrevisionistischen Tweet ab:

Es darf arg bezweifelt werden, dass es 1944/45 noch Juden zwischen Deutschland und Polen gab, die frei herumliefen. Die waren zu diesem Zeitpunkt von SS, Wehrmacht und denunzierender Bevölkerung schon lange in die KZs und Vernichtungslager gebracht worden. Dort starben sie entweder in den Gaskammern, wurden von den Kommandos bestehend aus SS und Wehrmacht erschossen oder verloren ihr Leben durch die Zwangsarbeit und fehlende oder mangelnde Ernährung. Zu dieser Zeit waren schon lange ganze Städte und Landstriche als „judenfrei“ gemeldet. 
Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass sich diese Geschichte so zugetragen hat, wie sie die AfD-Köln hier in den Äther trötet. Kurz darauf wurde der Tweet, in altbekannter Manier, wieder gelöscht. Dafür legte man im Laufe des Tages mit zwei weiteren Tweets nach: 

Quelle der Screenshots: https://www.facebook.com/RABAkoeln/?__xts__%5B0%5D=68.ARDM27EVT9lzStsY0mXTb5HfSNVe2_Oetjo8EOrHS0OPk2-k9wU2NSvh2TFtR-KRBiAgoPp73SQdeQNUt_VoJRbq2cgxcopemFAgrumCI6Hmc-5eUOo6NDGsQS2O5NIBaRlyyt2aQiDW89W-UGxjV-dXWJrjpeZnkwXgkve1btb9vHw6sLlF1Q5sTE0wugF0XzyonJJjLCjbFU9oT28XAEFNL03jx4SnZiDjLXNNeP0OpPHEtJWqKZqSQoxNM7Jp12bqK-4ccxekb4t_EobnrypHx3rTUjRt9hdJT8UyWBn5RCzDoSqD0E5v5Hqr-dQ8BgpeeVtGaA8VNXdXHRaFDiUDie AfD-Köln bestreitet selbstverständlich vehement, es würde sich um Antisemitismus oder Geschichtsrevisionismus handeln und ebenso selbstverständlich ist das eine glatte Lüge.Es hat in der Tat, in wenigen Fällen, Racheakte durch Juden an Deutschen gegeben – und wer wollte das diesen Menschen, nach den Repressionen und unzähligen kaltblütigen Morden, die diese Menschen seit 1933 wieder erleiden mussten, verdenken?
Doch was die AfD-Köln hier veranstaltet, ist durchweg hinterhältig, empathielos und eine untere Stufe der moralischen Verkommenheit.  Hier wird klar behauptet, dass „der Jude“ auch Täter sei. 
 
Das ist ganz im goebbelschen höckeschen Sinne des sog. „Flügels“. Das ist Holocaustrelativierung und Geschichtsrevisionismus in Reinform.

Eines beweist der erste Tweet jedoch (wieder einmal) deutlich: die AfD ist eine Partei, in der Antisemiten, Holocaustrelativierer- und leugner sowie Geschichtsrevisionisten ein wohliges Zuhause gefunden haben. Die Person, die diese Tweets verfasst hat, gehört definitiv in diese Kreise. Hier wurden 6 Millionen Juden allein dafür instrumentalisiert, um plärrend auf die Gefahr des Linksradikalismus zu verweisen und sich, auch das ist nicht neu, mal wieder in der Opferrolle zu suhlen. Dabei gilt man bei der Person sicherlich bereits als Linksradikal, wenn man darauf hinweist, dass es sich bei diesem  perfiden Tweet eben um die angesprochenen Punkte Revisionismus und Relativierung der Shoa handelt. Und schon wieder hat es funktioniert, die Diskursverschiebung nach Rechts. Man will „endlich wieder etwas sagen dürfen“. Diese Partei ist sich dabei nicht zu schade, dies auf dem Rücken der millionenfachen Opfer des größten Verbrechen der Neuzeit zu tun. Herr Meuthen wird natürlich weiterhin in den Äther quaken, dass die AfD die einzige Partei ist, die Juden wohlgesonnen sei, obwohl beinahe täglich das Gegenteil der Fall ist.Ich diskutiere unter diesem Beitrag keinesfalls, dass es auch Antisemitismus von muslimischer Seite und, als „Israelkritik“ getarnten von linker Seite gibt. Das ist mit klar, aber an dieser Stelle nicht das Thema. Edit:Auch Alice Weidel übt sich fleissig im Geschichtsrevisionismus. Es kann natürlich ebenfalls sein, dass sie langsam dement wird. 04Glücklicherweise ist man bei der russischen Botschaft bereit ihr beim Geschichtswissen noch einmal auszuhelfen und da die AfD in der Regel sehr putinaffin ist, nimmt Weidel diese Hilfe sicherlich dankbar an:05Quellen der Screenshots: https://www.facebook.com/RABAkoeln/?__xts__%5B0%5D=68.ARDwCoZVhdPUvMUHUUK02U_rqLsXl9TtPFk0fq3pHNQPe0dvpel8G6fFb1anTtifC44iF5fGRTc8HNlkT_WIDQBhKjhrLnTPitZDhEpqHTB32eWRz56ZDLk1x27AezbHny0euxQLxW8g2I_rlApckBrivw7HlOHmf1j8npgilnmaXneZHURfNoecwcYHj_zx_q0QwIgV03gylvM0WcS6cEUIZH83dG82ComQrq83GzOVlVNP5nhcCVCmInrFWff1x-oWN_L82VJoSWM3hocw1s1pqwg6-jnhd-9hM4ABxVuAw5uPb2ga4Utm0B7wz0psrSkT0XexYdNkZeZG9NoAa0o 

Für Erika Steinbach könnte diese Antwort ebenfalls hilfreich sein.

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Auerbachs Keller

Die B-Jugend von Hertha BSC war zu Gast beim VfB Auerbach im Vogtland (Sachsen) und hat das Regionalligaspiel, aufgrund rassistischer Beleidigungen gegen Spieler in den eigenen Reihen, vorzeitig abgebrochen.

In einer Stellungnahme hieß es dazu:

STELLUNGNAHME ZUM VORFALL IN DER B-JUNIOREN REGIONALLIGA

Aufgrund von rassistischen Beleidigungen hat unsere Mannschaft das Spiel in Auerbach vorzeitig abgebrochen.

Berlin – Im Spiel am Samstag (14.12.19) in der B-Junioren-Regionalliga Nordost unserer U16 beim VfB Auerbach 1906 ist es zu einem rassistischen Vorfall gekommen. Mehrere Spieler unserer Mannschaft sind von ihren Gegenspielern rassistisch beleidigt worden.

Nach Hinweisen beim Schiedsrichter haben wir uns entschieden, das Spielfeld in der 68. Minute beim Stand von 2:0 für uns zu verlassen und das Spiel nicht fortzusetzen, denn wir als Hertha BSC verurteilen Rassismus und Diskriminierung in jeglicher Form.

Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: „Es gibt Situationen, in den auch für uns der Fußball zweitrangig wird. Wir haben eine Verantwortung uns, unseren Spielern und auch der Gesellschaft gegenüber. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst und deshalb war es die einzig richtige Entscheidung, dieses Spiel nicht fortzuführen. Vielleicht ist diese Maßnahme ein Weckruf, dass wir alle gemeinsam – Spieler, Vereine, Verbände und Fans – endgültig diesem Problem Herr werden. In einer solchen Situation sind uns Werte und eine klare Haltung wichtiger als ein Sieg oder eine Niederlage auf dem Platz.“

(HerthaBSC/City-Press)

https://www.herthabsc.de/de/intern/stellungnahme-u16-auerbach-1920/page/16867–17–.html

Beim VfB Auerbach hat man sich mit einer Äusserung Zeit gelassen und antwortete auf die Vorwürfe später:

Stellungnahme des VfB Auerbach zum Spielabbruch bei den B-Junioren

Der VfB Auerbach hat mit großem Bedauern den Schritt der U16 von Hertha BSC wahrgenommen, das Regionalliga-Spiel vorzeitig zu beenden. Der VfB Auerbach verwehrt sich gegen den erhobenen Rassismus-Vorwurf. Der VfB Auerbach stellt fest, dass weder der Schiedsrichter, noch die Schiedsrichter-Assistenten eine rassistische Äußerung wahrgenommen haben. Dies hat das Schiedsrichter-Gespann dem VfB Auerbach im Anschluss an das Spiel bestätigt. Auch ist der von Hertha BSC erweckte Eindruck falsch, es habe sich um ein Spiel gehandelt, das in irgendeiner Form von rassistischen Aussagen geprägt gewesen sein soll.

Fest steht, dass es sich um ein heißes Spiel gehandelt hat. Während des Spiels mussten die Auerbacher Spieler über das erträgliche Maß hinaus beleidigende Äußerungen ihrer Gegenspieler ertragen mussten. „Wir haben über das gesamte Spiel übelste Pöbeleien und fortwährende Beleidigungen der Berliner Spieler gegenüber unseren Spielern mit Bedauern und Unverständnis feststellen müssen. Auch innerhalb der Berliner Mannschaft kritisierten sich die Spieler in einer ungewöhnlich harten Art“, sagt VfB-Manager Volkhardt Kramer, der selbst das Spiel vom Spielfeldrand verfolgt hat. „Es hat sich um ein Spiel mit hoher Intensität seitens der Berliner gegenüber unseren Spieler und dem Schiedsrichter gehandelt.“

Zum Verlassen des Spielfelds der Berliner Spieler führte ein Freistoß für Berlin vor dem Auerbacher Strafraum. Innerhalb der Mauer kam es zu einer Rangelei, im Nachgang zu einer Rudelbildung.

Der VfB Auerbach geht nun in aller Gründlichkeit intern allen Vorwürfen nach. Sollten sich die Anschuldigungen als berechtigt herausstellen, wird der Verein die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Allerdings bittet der VfB Auerbach in diesem Zusammenhang Hertha BSC darum, der Frage nachzugehen, ob sich alle Spieler und Funktionäre der U16 entsprechend des Kodex der sportlichen Fairness verhalten haben. Details zum Spiel wird der VfB Auerbach dem zuständigen Sportgericht in einer Stellungnahme in den nächsten Tagen mitteilen.

Auch weist der VfB Auerbach darauf hin, von Vorverurteilungen abzusehen. Das U17-Team des VfB Auerbach hat sich in den bisherigen Spielen trotz einer sportlich schwierigen Lage stets fair verhalten und ist in keinem Spiel auch nur ansatzweise durch irgendwelche ähnlich gelagerten Vorfälle aufgefallen. Neben VfB-Manager Volkhardt Kramer äußerte sich auch Vorstandsmitglied Michael Stöhr-Gäbler zu den Vorfällen: „Ich kann die Meinung und die Äußerungen von Manager Volkhardt Kramer nur bestätigen. Nach ersten Recherchen kann in keinster Weise auch nur ansatzweise von einem rassistischen Verhalten gesprochen werden. Noch vor zwei Wochen waren wir nach dem Hinspiel bei Hertha BSC zum Bundesliga-Spiel Hertha BSC gegen Borussia Dortmund eingeladen. Damals herrschte eine friedliche Atmosphäre zwischen beiden Mannschaften. Es wäre zu wünschen gewesen, wenn sich das auch am Samstag fortgesetzt hätte.“

Der VfB Auerbach, alle seine Spieler, Funktionäre und Mitglieder verurteilen Rassismus.

http://vfb-auerbach.de/stellungnahme-des-vfb-auerbach-zum-spielabbruch-bei-den-b-junioren

Das mutet etwas sonderbar an. Sachsen weist eine Rassistenquote von gefühlt 50% auf. Ich weiß, es werden durchaus weniger sein, aber dass ausgerechnet in einem Kader, der von der Besetzung her, durchgehend „deutsch“ erscheint, kein Einziger sein soll, der rassistisches Gedankengut in sich trägt und dieses wohlmöglich lautstark äussert, klingt mehr als nur unglaubwürdig.

http://vfb-auerbach.de/mannschaften/nachwuchs/u17

P.S.: Beim Blick auf die Tabellensituation, bekommt „Auerbachs Keller“ eine vollkommen neue Bedeutung.

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An die Tagesschau-Redaktion

Ich habe eben diese Mail an die Redaktion der Tagesschau geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Grunde braucht man sich über Ihre tendenziöse Art der Berichterstattung über Israel nicht mehr groß zu wundern. Wie 90% der restlichen Medienlandschaft in Deutschland, ist man auch bei Ihnen schnell bei der Hand, wenn es darum geht, israelfeindlich zu berichten.

Doch angesichts des immer stärker werdenden Antisemitismus, sind schon seit längerer Zeit ein paar Worte überfällig.

Heute titeln Sie auf Ihrer Homepage:

Nach Waffenruhe: Israel fliegt wieder Luftangriffe auf Ziele im Gaza-Streifen http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-621341.html

Erst im Laufe des Berichts wird erwähnt, dass es zuvor der Islamische Jihad war, der die Waffenruhe gebrochen und weiter Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Gebiet gefeuert hat. Die hier gewählte Headline ist mit Absicht gewählt und böswillig irreführend, da der Eindruck entsteht, dass Israel hier der Aggressor und verantwortlich dafür ist, dass die Region nicht zur Ruhe kommt.

In der gestrigen Tagesschau im Morgenmagazin, wurde der Standartsatz aus dem Anti-Israel-Phrasenbaukasten „..zuvor wurde Israel mit dutzenden von Raketen beschossen“, verwendet.
Auch hier wurde die Formulierung absichtlich gewählt. Die Anzahl der Geschosse, mit denen Israel attackiert wurde, betrug bereits am Vorabend 18:32 Uhr 360. In der Nacht flogen weitere Raketen auf israelisches Zielgebiet. Der letzte Alarm ereignete sich gegen 7:11 Uhr, israelischer Zeit, die Anzahl der Geschosse lag bei 50 Raketen oder Granaten. Dennoch wurde diese verharmlosende, die Faktenlage verzerrende Formulierung gewählt. Das ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Menschen, der in diesem Zeitraum in Sderot, Alumim, Mefalsim etc. in den Schutzräumen saß.

Diese Formulierung ist bei Ihnen, ZDF, Spiegel, SZ, FAZ usw. Standart. Ganz egal, b 24, 40, 50 oder 150+ Flugkörper aus Gaza gegen Israel abgefeuert werden.
Es ist ebenfalls Standart, dass, in 90% der Fälle, erst berichtet wird, wenn Israel Verteidigungsmaßnahmen ergreift und die Stellungen der Terroristen gezielt angreift, anstatt wie Hamas und IJ die Raketen, mehr oder weniger auf’s Geratewohl, auf israelische Zivilgebiete zu feuern.

Ihre Korrespondenten im, relativ sicheren, Tel Aviv und Sie in den Redaktionsräumen in Deutschland, haben sicherlich keine Probleme damit, die exakte Zahl der Raketen zu recherchieren und die Mitarbeiter in Tel Aviv haben mit großer Sicherheit „Red Alert“ oder eine ähnliche App installiert.
Kleiner Recherche-Profi-Tipp: zur Not einfach bei der IDF anfragen, die liefern exakte Zahlen, die in jeder Meldung zu nennen sind, damit der Zuschauer/Leser, ein klares Bild davon bekommt, was dieses (relativierende, Täter-Opfer-Umkehrende) „dutzende von“ in der Realität bedeutet.

Sie tragen durch Ihre Berichterstattung massiv mit dazu bei, dass der Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft gestärkt wird. Man kann dem Durchschnitts-Zuschauer noch nicht einmal böse sein, wenn er durch Ihre Art zu dem Schluss kommt „Guck doch mal, was die Israelis mit den Palästinensern machen“. Das führt unter Umständen dazu, dass er demnächst wegschaut, mit den Schultern zuckt oder es affirmativ abnickt, wenn wieder Juden beleidigt oder sogar angegriffen werden. Sie tragen dafür die Verantwortung und haben eine Teilschuld daran, dass der Antisemitismus in der Mitte und an den politischen Rändern der Gesellschaft in Deutschland wächst.

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Chartbreaker Klasen

Ein bekannter, wenn auch mittlerweile weitgehend harmloser, Vertreter der Reichsbürger ist Rüdiger Klasen, auch bekannt unter dem pseudogermanischen Namen „Kunkel Speerwerfer“. Niemand kämpft auf seiner Heimseite  so verbittert und aussichtslos  gegen die Windmühlen, wie der Don Quichotte aus Ostdeutschland. Seinen Sidestep Helmut, als Sancho Pansa zu bezeichnen, wäre allerdings eine Beleidigung des eigentlichen Helden aus Cervantes  Roman.

Rüdiger hat jedenfalls entdeckt, dass die taz  in einem dreiteiligen Special (hier Teil 1) über die Reichsbüger berichtet. Da Rüdi so ziemlich alles mögliche, aber kein Reichsbürger ist, muss er sich selbstverständlich sofort triggern lassen und reagiert mit einem Antwortvideo, in dem er klarstellt, dass er kein Reichsbürger ist,  dennoch ziemlich  schnappatmet und den Reichsbürger par excellence gibt.

Es scheint, als wenn der arme Mann nur noch damit beschäftigt ist Videos dieser Art zu produzieren, denn gestern erschien ein recht gut gemachtes Filmchen, des YT-Videokanals „Was ist dran an…„.

 

Rüdi antwortet natürlich postwendend, ohne irgendwie auch nur im Entferntesten widerlegen oder entkräften zu können. Ich weiss nicht, wer hinter der Plattform „Was ist dran an…“ steckt, aber die Inhalte der verschiedenen Videos sind schon gut recherchiert und abgearbeitet.

Datenlos-Rüdi allerdings wird vermuten, dass auch hier ein weiterer Arm der Zaiber-Terroristen vom Sonnenstaatland dahintersteckt.  Es kann natürlich auch gut sein, dass der Verfassungsschutz mit drin hängt, aber das muss geprüft werden.

Verehrte Leser,

wenn Sie Rüdi und seinen Reichsbürgerverein datenlos.info einmal aus nächster Nähe, inklusive Streichelzoofeeling, kennenlernen möchten, dann kommen Sie am 09.11.2016 zum Reichstag in Berlin. Keine Angst, Sie müssen nicht in der Schlange anstehen. Bevor Herr Klasen nicht dort einzieht und Sie nur ihn sehen wollen,(hören werden sie ihn sowieso) reicht (sic!) die Wiese vor dem Gebäude. Vielleicht schlägt Shaman-Man ja auch wieder auf.

Rüdi wird dort sein und diverse Agenten von UNS ebenso.

 

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